Vom Symptom zur Ursache
Funktionsfehler, Pinbezug, Reproduzierbarkeit, zerstörungsfreie Analyse und erst danach invasive Verfahren erhalten die Beweiskette.
Fabrikdaten gehören zur Analyse
Testerlogs, Abweichungen, Materialfluss, EPA-Status und Zeitpunkt grenzen mögliche Ereignisse ein und verhindern eine reine Bilddiagnose.
Praxisvertiefung
Eine ESD-Fehleranalyse als Beweiskette aufbauen
Die Analyse beginnt vor dem Öffnen oder Reinigen des Produkts. Zustand, Verpackung, Fehlerbild, Logs und Prozesshistorie werden gesichert, damit spätere Untersuchungen nicht ihre eigene Evidenz zerstören.
Vom Symptom zur belastbaren Schlussfolgerung
Zerstörungsfreie elektrische und bildgebende Schritte gehen invasiven Verfahren voraus. Befunde werden mit möglichen Stresspfaden, Bauteildaten, Vergleichsteilen und Fabrikdaten abgeglichen; ein einzelnes Merkmal entscheidet selten allein.
- Chain of Custody und Ausgangszustand dokumentieren
- Fehler elektrisch eingrenzen und Pinbezug herstellen
- Analyseverfahren in evidenzerhaltender Reihenfolge planen
- Ursache, Mitwirkung und Unsicherheit getrennt berichten
Quellen und weiterführende Dokumente
Fachlich geprüft
August 2026
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Begriff
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Ratgeber
Sofortmaßnahmen nach einem vermuteten ESD-Vorfall
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