Aufbau und Funktionsprinzip
Das Fersenband wird außen am Schuh befestigt; ein Kontaktstreifen wird entsprechend der Herstelleranweisung getragen. Beim Auftreten stellt die Sohlenfläche des Fersenerders Kontakt zum kontrollierten Boden her.
Richtige Anwendung
Wirksamkeit hängt von korrektem Sitz, sicherem Körperkontakt, geeignetem Boden und der betrieblich festgelegten Trageweise ab. Je nach Konzept können Erdungselemente an beiden Füßen erforderlich sein; maßgeblich ist die qualifizierte Systemlösung.
Kontrolle vor der Nutzung
Fersenbänder unterliegen mechanischer Belastung und können falsch angelegt werden. Deshalb wird der tatsächlich getragene Aufbau mit der Person nach dem festgelegten Verfahren geprüft.
Praxisvertiefung
Fersenbänder in realer Bewegung qualifizieren
Fersenbänder stellen den Kontakt über Schuh und Boden her. Wirkung und Zuverlässigkeit hängen von korrektem Anlegen, Kontakt zur Person, Gehbewegung und geeigneter Bodenfläche ab.
Anlegefehler vermeiden
Kontaktband, Verschluss und leitfähiger Teil müssen gemäß freigegebener Ausführung getragen werden. Ob ein oder zwei Fersenbänder erforderlich sind, wird aus Systemqualifikation und betrieblicher Regel abgeleitet, nicht pauschal angenommen.
- Anlegen praktisch unterweisen und beobachten
- Kontaktband korrekt im Schuh positionieren
- Beschädigte oder verschmutzte Bänder aussondern
- Regel für beide Füße eindeutig dokumentieren
Bewegung und Bodenfläche berücksichtigen
Ein stationärer Tester bestätigt einen definierten Prüfzustand; das Aufladungsverhalten beim Gehen wird mit einem anderen Verfahren bewertet. Laufwege, unterschiedliche Bodenbereiche und reale Schrittfolgen gehören zur Qualifikation.
- Komplette Lauf- und Arbeitsbereiche einbeziehen
- Übergänge und reparierte Bodenstellen prüfen
- Walking-Test und Widerstandsziel unterscheiden
- Änderungen an Schuh, Band oder Boden neu bewerten
Quellen und weiterführende Dokumente
Fachlich geprüft
August 2026
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